Eigenes Label, eigene Kontrolle: die Musik unter eigener Flagge herausbringen. (Symbolbild.)
Am 9. September 2026 hat Slipknot überraschend einen neuen Song veröffentlicht — und damit gleichzeitig ein eigenes Label aus der Taufe gehoben. „Arsenal" ist die erste Veröffentlichung auf (sic)est Records, dem neuen Imprint der Band.
Es ist der erste neue Song der Band seit rund drei Jahren, der erste mit Drummer Eloy Casagrande und der erste nach dem Abgang von Sid Wilson. Das dazugehörige Video inszenierte Perkussionist und Gründungsmitglied M. Shawn „Clown" Crahan selbst. Vor allem aber markiert die Single einen Schritt in Richtung Eigenständigkeit: Nach dem Ende ihres langjährigen Major-Deals bringt die Band ihre Musik jetzt über ein Label mit eigenem Namen heraus — Berichten zufolge weiter in Partnerschaft mit den bisherigen Vertriebspartnern, aber unter eigener Flagge.
Warum uns das interessiert
Die Kontrolle über das eigene Geschäft ist längst kein Thema mehr nur für Weltstars. Wer als Band die Rechte, die Releases und die Zahlen selbst in der Hand hält, entscheidet selbst, wie es weitergeht — ob im Stadion oder im Proberaum. Der Unterschied ist die Größenordnung, nicht das Prinzip.
Und genau da fängt für die allermeisten Bands die weniger glamouröse Seite an: die Bandkasse, die Abrechnung nach dem Gig, der Merch-Verkauf, der ganze Papierkram. Ein eigenes Label wird kaum jemand gründen — aber das eigene Geschäft im Griff haben will jede Band.
Stabando ist das Büro deiner Band — für den Teil, um den sich sonst niemand kümmern will.
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